• Am 08. -11. Juni 2023 fand in Weinheim bei Heidelberg, das Jahrrestreffen der Alt-Ford-Freunde statt. Ich, als Mitglied des Vereins, habe mit großer Neugierde und Erwartungen an diesem Treffen teilgenommen. Es war mein 1. Jahrestreffen. Diese Jahrestreffen starten an einem Donnerstag mit der Anreise und lockeren Benzingesprächen, zum Freitag war eine Vorkriegsauto-Ausfahrt geplant, abends war dann die Jahreshauptversammlung. Am Samstag ging es noch einmal Spannend für alle Teilnehmer her, da ging es um eine Orientierungsfahrt, mit kleinen Aufgaben und Spielchen. Abschließend die Siegerehrung und Sonntag war die große Heimreise-Stimmung.

    Ich genoss mit großer Freude den Freitag mit der Oldtimerausfahrt für Vorkriegsautos. Mein Erlebnisbericht dazu hier als Dokument im PDF-Format.

  • Hier präsentiere ich einen Ford Granada Consul GT Coupé, des Herstellers Touring Models. Der Granada wurde von Ford in der Zeit von 1972 bis 1985 produziert. Er gehörte zur oberen Mittelklasse. Es gab ihn als Limousine, Kombi und Coupé. Der Consul ist ein Parallelprodukt zum Granada, wurde spartanischer ausgestattet als der eigentliche Granada. Er diente als günstigere Variante. Der Granada Consul wurde bis 1975 angeboten. Er wurde regulär mit einem V4 Motor verkauft, dieser GT hat aber einen V6 Motor mit 2294 ccm, 107 PS bei 5000 U/min, die Höchstgewindigkeit lag bei 170 km/h.

    Das Modell ist sehr gut gelungen und hat einen hohen Detaillierungsgrad. Die Türen und Hauben lassen sich öffnen. Der Blick in den Innenraum zeigt das Innenleben, wie bei einem großen. Touring Models hat sogar den Wagen im Lichttest bestehen lassen (in den 80ern gehörte das zu den freiwilligen Maßnahmen, um in der dunklen Jahreszeit korrekt eingestellte Scheinwerfer zu haben). An die TÜV und ASU-Plakette wurde auch gedacht.

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  • Was früher Kinderspielzeug war, ist heute in die Sammlervitrinen aufgestiegen. Die einfachen Spielzeugautos von HotWheels, Matchbox und Majorette gibt es heute noch. Aber in den Serien gibt es mittlerweile Editionen, die Sammler begeistern. Die Details sind in der Qualität gestiegen, Scheinwerfer, Rücklichter und die Formen und Gestaltung der Decals sind authentisch zu großen Autos. Tuning-Teile lassen sich bestellen, hier am Porsche z.B. die Felgen. Die 2€ Autos werden im Netz mit 5€ aufwärts gehandelt, wenn sie in den Läden nicht mehr verfügbar sind. Versandkosten müssen dann auch noch darauf geschlagen werden.

    Besondere Editions, wie z.B. Classic Cars, Fast and Fourious, etc. kosten mittlerweile im Laden schon über 10€. Manche Autos liegen dann bei über 20€-30€, hier lassen sich Türen öffnen, in den Motorraum gucken, haben gummierte Reifen, etc. Der Markt kommt, bzw. boomt schon. Aus China strömen zusätzlich noch Minaturmodelle im Maßstab 1:64 herein.

    Auch für diese kleinen Autos existiert schon ein Markt auf Modellbörsen.

    Wer hierzu Literatur haben möchte:

    Motor Buch Verlag – „Jungs, Eure Kinderträume: Die Modellautos der 70er – Hot Wheels, Corgi, Siku & Co.“

    Delius Klasing – SIKU-die Autowelt im Kinderzimmer- Spielzeugträume für Groß und Klein

    Ulrich Biene – Lieblingsautos: Die schönsten Modelle aus der Spielzeugkiste

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    Der Maßstab 1:24 ist ein in vielen Kategorien verbreiteter Maßstab. Sehr viele Automodelle zum Zusammenbauen sind im Maßstab 1:24 erhältlich. 1:18 ist im Modellbau nicht üblich. Die 1:24er Autos waren meines Erachtens einfach nur größere Spielzeugautos. Mittlerweile hat sich das auch geändert, aber sie sind immernoch ein Nieschenbereich, der sich bei Sammlern nicht durchsetzt.

    Dieser Maßstab ist auch nicht mein Sammelbereich. Die Autos, die ich habe, haben eine besondere Wertigkeit, weil ich sie als junger Mensch selbst gefahren habe. Hier sogar in meiner Farbe.

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    Der Modellmaßstab 1:43 ist neben den 1:18er Maßstab auch ein weit verbreitete Sammler-Oase. Es gibt z.B. Kollektionen von Opel, neuerdings auch von VW. Viele Themen werden aufgegriffen, z.B. Ferrari oder Walter Röhrl.

    IXO, Minichamps, CMR, NOREV, und auch Autohersteller greifen gerne auf diesen Maßstab zurück, um aktuelle Autos ihren Besitzern als Modell anzubieten. Die meisten Modelle kann man schon zu 30€ erwerben. Viele Angebote belaufen sich bei 20€, besondere Autos mit Bekanntheitsgrad und besonderer Historie kosten auch bis zu 50€. Letztendlich auch hier die Beziehung zwischen Angebot und Nachfrage.

    Der Detaillierungsgrad ist mit unter sehr hoch, aber ein Auto in 1:18 bietet mir persönlich mehr Freude beim Ansehen und Anfassen. Schön ist es auch, wenn bei einem 1:18er der Motorraum zu studieren ist. Aber bei den 24ern lassen sich auch hier schöne Automodelle für kleines Geld erwerben, diese sogar in kleinen Show-Vitrinen.

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    Der Ford Mustang – Dragster ist ein sehr authentisches Modell, sehr detailliert, und in einer gewöhnlichen Sammlung etwas außergewöhnliches. Ich habe mir am Hockenheimring die Nitrolympx angesehen, und ich war sehr begeistert. Somit verknüpft diese Auto meine Erinnerung mit diesem Ereignis.

    Den Gedanken an die Umweltbelastung muss man bei diesem Motorsport wegschallten. Hier wird Geld in der Form von Nitromethan verbrannt. Diese Autos (Top Fuel) haben mitunter mehrere 1000 PS und schaffen auf der 1/4 Mile knappe 500 Km/h. Die Motoren werden zu jedem Lauf zerlegt, gereinigt und Verschleißteile ersetzt. Die Spritmengen müssen für die beste Beschleunigung sehr präzise eingestellt werden. Die Fahrer müssen diese Geschoss bestmöglich beschleunigen lassen (die Reifen werden mit dem BurnOut auf guten Grip vorbereitet), und das Auto muss dann gerade auf der Strecke gehalten werden.

    In der Summe ist es ein Messen der Techniker und Ingenieure. Die Teilnahme an einem Rennen kostet in der Summe mehrere Tausend €.

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    Automodelle faszinieren. Natürlich würde ein echtes Auto mehr Freude bedeuten. Aber hättest du das Geld für über 100 Autos in deiner Garage?

    Ich fing mit der Sammelleidenschaft 2019 an, als ich meinen Ford Taunus 17M P5 erworben hatte. Ich wünschte mir das Auto im Wohnzimmer stehen zu haben. um ihn jederzeit ansehen zu können. So machte ich mich auf die Suche nach einem 1:18er Modell. Ich wurde fündig, und ich hatte viel Freude daran, dieses Auto anzusehen.

    Mit dem Oldtimer in der Garage, und die Besuche von Oldtimertreffen, ist die Vielfalt der schönen Autos bis zu den 80er Jahren mir wieder bewusst geworden. Die Träume von schönen Autos spukten auf einmal im Kopf herum, diese auch zu besitzen. So kaufte ich das eine und andere Schätzchen, ärgerte mich aber, weil sie manchmal nach Spielzeug aussahen.

    Ich beschäftigte mich mit den Herstellern von Sammlermodellen. Die Qualität der Fahrzeuge ist sehr unterschiedlich, diese spiegelt sich durch den Preis wieder. Anfangs kaufte ich billig. Da hatte ich mir keine Gedanken über den Mehrwert von qualitativ höherwertigen Modellen gemacht. Da ich aber auch einen Drang zur Realitätsnähe habe, sind die Anschaffungen von Modellen der Hersteller Burago, Anson und Maisto nicht nehr meine Priorität gewesen. Solido gehörte bisweilen auch nicht zu meinen Favoriten. Solido hat aber für mich einzigartige Modelle im Programm, die mittlerweile auch sehr schön und qualitativ gelungen sind. Ich kaufe gerne Norev, Minichamps (allerdings die alten, bei denen sich alles öffnen lässt) und gerne auch Schuco. Diese Modelle sind noch erschwinglich. Spark ist auch etwas besonderes, sehr detailliert, keine Massenware, leider auch nichts zu öffnen und teuer. AutoArt, Almost Real und CMC sind absolute Premium-Waren. CMC in Handarbeit gebaut, manche Modelle mit über 1000 Teilen. Diese Modelle sind eine Augenweide, aber kosten auch sehr viel Geld. Da gönne ich mir in der Regel lieber 3 günstigere Autos. Es gibt dann noch Werk83, K&K und Otto. Alles Modelle, die auch eine gute Qualität aufweisen. K&K ist dagegen eher günstig, Werk83 ist K&K ähnlich zu setzen, Otto hat auch seinen Preis. Es gibt noch mehr Hersteller, die aber eher selten sind in Warenangebot.

    Mein Grundsatz ist: Top Autos, auch gerne zu Top-Preisen, interessante Autos auch mal vom Billig-Hersteller. Manche Autos gibt es auch nur in billig oder sehr teuer. Da muss man eben sehen, was gerade finanziell passt. Solido bietet einige Modelle, die andere Hersteller nicht haben. Da bleibt einem nicht die Wahl der Qualität.

    Ich habe viel von günstig und teuer geschrieben. Die Preisangaben sind natürlich auch von der Größe und Beliebtheit des Modells abhängig. Hier die Preise gängiger Modelle. Besondere Autos zeichnen sich durch besondere Bekanntheit, besondere Signatur, Verfügbarkeit oder der persönlichen und allgemeinen Beliebtheit aus. Diese haben dann entsprechende Liebhaberpreise. Da entscheidet das Herz und das Portemonnaie.

    • Burago/Maisto bis ca. 50
    • Solido ab ca. 50 bis max. 80
    • K&K, Werk83 ca. 80
    • Norev ca. 80 bis 100
    • Schuco ca. 100 bis 130
    • Minichamps 100 bis 250 (die alten Modelle)
    • AutoArt, Almost Real ab 200
    • CMC ab 300 bis über 1000
  • Aktuell bin ich dabei die Überschriften zu gestalten und allgemeines dazu zu kommentieren. Die Untermenüs machen mir hier im Programm noch Schwierigkeiten. Ich muss das Programm zur Erstellung der Seiten noch ein wenig besser kennenlernen.

    Gruß Oliver