• Ich wünsche allen Lesern ein frohes Neues Jahr!

    Habt eine schöne Zeit, viel Gesundheit und viele schöne Stunden mit Eurer Familie, Freunden und mit Euern Hobbys.

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    Walter Röhrl, eine Legende im Motorsport. Nicht das er berühmt wurde durch die Straßenrennen, Nein, er war ein ausgesprochenes Universalgenie, der mit vielen Automarken der Konkurrenz vorweg fuhr. Der Rallye-Sport hat ihn berühmt gemacht, die Straßenrennen noch die Krone aufgesetzt. Röhrl mochte allerdings nicht die Rundstrecken. Für Ihn war die größte Leidenschaft und Auszeichnung die Teilnahme an der Rallye Monte Carlo.

    Walter Röhrl ist am 07.03.1947 in Regensburg geboren. Sein Spitzname, begründet durch seine 197 cm große Körperstatur, „der Lange“. Er war das Kind einer Steinmetzfamilie. Als sich seine Mutter von ihrem Gatten trennte, lebte er mit seiner Mutter zusammen. Er machte seine Lehre im Kaufmännischen Bereich bei dem Bischöflichen Ordinariat Regensburg. Mit dem Erwerb des Führerscheins fuhr er seinen Dienstherren, zu den vielen Immobilien, die er in Bayern betreute. Gepaart dieser Fahrerfahrungen und einer Ausbildung zum staatlich geprüften Ski-Lehrer (er war auch im Ski-fahren sportlich unterwegs), entwickelte er seinen Fahrstil, der ihn zum absoluten Meister des Motorsports machte.

    Schon bei seiner Fahrtätigkeit seines Dienstherren, fuhr er forsch, aber zielsicher seiner Wege. Autofahrer beschwerten sich via Lichthupe, währenddessen er es bei seinem Dienstherren abmilderte und sagte: „Der hat gegrüßt, ist ein Bekannter von mir“. Sein guter Freund und Ski-Kollege motivierte und sponserte ihn, damit er sich im Rallye-Fahren auszuprobieren konnte.

    Seine Rallyeerfahrungen wurden von 1968-1972 als privater Fahrer gesetzt.

    1972 der große Durchbruch, die Olympia-Rallye (Ford Capri)

    1973-1977 fuhr er für Opel

    1978-1980 für Fiat (1. WM-Titel)

    1981 Übergangssaison mit Porsche

    1982 Opel (2.WM-Titel)

    1983 Lancia (Vizeweltmeister)

    1984-1987 Audi

    Seine Erfolge waren durch 4 Monte Carlo gewinne gesetzt, und er war bei weiteren Straßenrennen immer an der Spitze dabei gewesen: Le Mans, DTM, Siege bei IMSA und Trans-Am Rennen im Amerika, Podestplätze in der Sportwagen WM.

    Röhrl und sein Beifahrer haben viele Auszeichnungen erhalten. Seit 1993 ist er für Porsche Repräsentant und Testfahrer, er hat Einfluss auf die technische Abstimmung der Sportwagen.

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    Das brachiale Monster, dass auf die Strecke gebracht wurde. Ein Mythos mit purer Power, einem unverwechselbaren Sound und einer geilen Optik. Der Audi hatte einen 2,1 Liter Turbo Fünfzylinder mit 450 PS. Der Ladedruck von 8,1bar holten 480 NM bei 5000 U/Min aus dem Motor heraus. Das Monster beschleunigte in unter 3 Sekunden auf das Tempo 100. Für eine bessere Wendigkeit wurde der Radstand gekürzt. In den 80er Jahren eine echte Ansage von Audi. Neben Walter Röhrl hatten Hannu Mikkola und Stig Blomqvist die Ehre, einen von 20 gebauten S1 im Rallyeeinsatz zu fahren. Rallye ist populärer geworden, denn je. Alle wollten dieses Monster life auf der Strecke sehen.

    1987 fuhr Röhrl mit einer vorbereiteten S1-Version in Amerika ein Berg-Rennen Pikes Peaks. Dieser Berg ist mit steilen Abgründen eine echte Herausforderung gewesen. Diesen bezwang er nicht nur als Sieger des Rennens, sondern stellte auch einen Streckenrekord auf, der nicht mehr überboten wurde.

    Hier nun das Modell von IXO in 1:18 von der Rallye Monte Carlo 1986. Röhrl und Geistdörfer belegten leider nur Platz 4. Die Finnen H. Toivonen (Lancia Delta)-Platz 1, Timo Salonen (Peugeot 205 T16)-Platz 2, und Honnu Mikkola (Audi S1)-Platz 3.

    Das Modell ist in einer sehr guten Qualität, leider lässt sich aber nichts öffnen. 120€ ist ein Liebhaberpreis, eben ein Audi S1 von Walter Röhrl, mit den Figuren. Wer mehr Qualität möchte, kauft ihn zu 330€ von AutoArt. Da lässt sich auch alles öffnen. Allerdings, wie auch bei diesem Modell, gehören die Fahrerbeschriftungen auf die Tür.

  • Der Traum von Ferdinand Porsche (Ferry) wurde war. Nachdem er mit dem Volkswagen ein KDF-Auto für das Volk mitentwickelt hatte, konstruierte er 1946 den 1. Porsche, der als 356 für die Bevölkerung 1949 käuflich zu erwerben war. Der 356 Typ-1 hatte seine Straßenzulassung am 8.Juni 1948 erhalten. Er blieb aber ein Prototyp auf Basis eines Volkswagens, in Aluminiumkarosse mit Mittelmotor, 4Zyl.-Boxer, 1131 ccm, 35PS und einer Spitzengeschwindigkeit von 135 km/h. Die späteren Serienmodelle (in Stuttgart produziert) hatten einen Heckmotor, wie ein Volkswagen. Mit dem Verkauf des 356 entstand aus der bisherigen KG und Konstruktionswerkes die Marke Porsche, wie wir sie heute kennen. Die Produktion und Entwicklung des Ferry-Porsches fand zu der Zeit in Österreich-Kärnten-Gmünd statt. Der Grund war die Verlagerung großer Teile des Konstruktionsbüros während des Krieges dorthin.

    Ferdinand Porsche *19,09,1909 +27.03.1998, Sohn des Gründers der Porsche KG Ferdinand Porsche

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