
Der Neue – Alter Oldtimer im neuen Besitz, gekauft Ende Oktober 2019.
Datenblatt:
- Ford (Köln) Taunus 17M P5 (M=Meisterstück, P=Projekt)
- 2 Türer / Limousine
- Kilometerstand: 131 tsd.
- Erstzulassung: 07.1965
- Motor: 1,7Liter V4
- Leistung: 65 PS
- Vmax: 135 km/h
- Neupreis ca. 7500 DM
Wie sich bei intensiver Beschäftigung mit den Autos aus der Zeit herausstellte, war das Auto sehr verbastelt. Die Innenausstattung war nicht in den Originalfarben. Zudem waren viele Dinge sporadisch repariert. Die Sitzbank war in der Sitzfläche mit Leder repariert. Wer früher mit solch einem Auto gefahren ist, erkennt das Cockpit nicht wieder. Mein Ziel ist dann entstanden, den Wagen wieder in den originalen Zustand zurückzuversetzen. Dafür sollen Originalteile verwendet werden, diese dann auch mit Patina.
Bei dem Kauf war ich aber durchaus zufrieden. Die Technik war in Ordnung, kein Rostfraß an der Karosse.


Der Motorraum ist aufgeräumt, und die Batterie professionell befestigt :-). Das Fahren mit dem P5 sollte dem Vorgänger einfach nur Spaß gemacht haben. Die Intension das Auto wieder auf Vordermann zu bringen, blieb aus. Aber die relevanten Teile waren in Schuss. Das war die Hauptsache. Ein in der Vergangenheit entstandener Unfallschaden wurde ebenfalls gut dokumentiert und mit weiteren Unterlagen in einem dicken Ordner übergeben.
Die Heimfahrt war ein pures Vergnügen, bespickt mit Nostalgie, nur die Gänge ließen sich schwer schalten. Es fehlte zum einen Getriebeöl und die Gelenke/Scharniere des Schaltgestänges war verschließen. Das Getriebeöl füllte ich nach, und ich tauschte zeitnah die Gelenke aus.


Der Kilometerstand: 131359 km.

Der allererste Akt war aber die Beschäftigung mit der Lackpflege. Das war eine richtig anstrengende Aktion. Viele weitere Lackbehandlungen folgten noch. Als Produkttester bei Nigrin, habe ich viele Mittel erhalten und bei der Anwendung auch viel dazugelernt. Die Anschaffung einer Poliermaschiene war letztendlich auch unabdingbar.


Gummimatten und Schonbezug waren anfangs kein Makel. Es ist eben ein altes Auto. Es hat mich nach dem ersten Oldtimertreffen gestört. Das geht doch schöner. Somit machte ich mich auf die große Suche nach brauchbaren und schöneren Autoteilen.


Hier gab es Wassereinbrüche. Die Schrauben in der Rückwand waren unter anderem schuld.

Der Unterboden hat eine gute Substanz. Das ist sehr viel Wert.

Ein bisschen Öl leckt. Das muss dann mal angegangen werden.

Letztendlich soll das neue Hobby Spaß machen und keinen Stress verursachen. Nichts überstürzen, einfach anfangen und Stück für Stück den Wagen sanieren. Wir sind nicht auf den Wagen im Alltag angewiesen. Wenn dann eine Reparatur etwas länger dauert, dann bleibt der Wagen eben stehen.
Auf den weiteren Seiten beschreibe ich die Reparatur- und Sanierungsarbeiten, die der Oldtimer erhalten hat. Es macht mich irgendwie glücklich, wenn ich mir das alles vor Augen halte, viele Arbeiten waren in Eigenleistung von mir ausgeführt. Da ich kein KFZler bin, habe ich mich in viele Dinge eindenken und ausprobieren müssen. Dankbar bin ich für die Schrauber, die mir hilfreich zur Seite standen und von denen ich viel gelernt habe.